Wanderung: Rund um die Elfringhauser Schweiz – Wanderweg A5

„Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls.“

(Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller, 1862 – 1949)

Streckeninformation

Route: Im Herzen der Elfringhauser Schweiz (Wanderweg A5)
Dauer: 01:56 bei 5,0 km/h
Streckenlänge: 9,66 km
Aufstieg: 240 m
Abstieg: 240 m
Schwierigkeitsgrad: leicht, einige mittlere Steigungen
GPX-Track und Profil unter: https://www.komoot.de/tour/205915184
Weitere Infos: https://www.ich-geh-wandern.de/im-herzen-der-elfringhauser-schweiz-ennepe-ruhr-tal
Nutzung des Tracks auf eigenes Risiko – beachte immer die Anforderungen der Strecke vor Ort!

Wanderbericht

Sommertag! Raus aus der Stadt und rein in die Elfringhauser Schweiz. Schlappe Muskeln und müde Knochen? Keine Entschuldigungen mehr, heute ein paar Höhenmeter für Flachlandnudeln.

Die Sonne scheint, es ist aber noch angenehm frisch, und mein Auto bekommt einen schönen Warteplatz auf dem Wanderparkplatz Felderbachstr./Elfringhauser Str. in Hattingen. Die Elfringhauser Schweiz liegt zwischen Ruhr und Wupper, und Hattingen und Wuppertal. Und ihren Namen als kleine Schweiz verdient sie zu Recht.

Einmal abgebogen und schon befinde ich mich im Wald auf dem Wanderweg, der auch ein Teilstück des Neanderlandsteigs ist. Die gesamte Strecke über kann ich dem offiziellen Wanderweg A5 folgen, der in einer Rundwanderung einmal durch die Elfringhauser Schweiz, am bekannten Berger Hof vorbei (Einkehr!) bis zurück zum Ausgangsort nach 9km Wanderstrecke führt.

Ganz schön viel los heute! Zahlreiche Wanderer kommen mir entgegen, Biker, Spaziergänger. Der Weg ist breiter Schotterwaldweg und bleibt es auch die gesamte Strecke über. Pfade gibt es auf Weg Nr. A5 nicht. Die ersten zwei Drittel der Strecke, durch das Felderbachtal bis zu den Windrädern auf dem Juttermannsberg (300m), ziehen sich etwas dahin. Es ist schön im Wald, aber bis auf die Steigungen rauf und wieder runter wenig abwechslungsreich. Außerdem kommt nicht so ganz Ruhe auf, denn in der Ferne, besonders zu Beginn der Wanderung, hört man deutlichen den Straßenverkehr.

Der Berger Hof lädt zur Einkehr (heute am sonnigen Sonntag trotz Corona sehr überlaufen) und zum Shoppen, denn es gibt einen Hofladen und ein Geschäft für Fleischprodukte aus Wild aus eigener Jagd. Erst im letzten Drittel der Tour, beim „großen Abstieg“ nach dem Berger Hof, kommt „Schweiz Feeling“ auf, denn es geht raus aus dem Wald, über Kuhwiesen, an wunderbaren Aussichten, Baumschulen, Höfen vorbei, wieder in den Wald. Dieses Stück ist wirklich abwechslungsreich! (Und heute gibt es nur Handy-Schnappschüsse…)

Zusätzliche Infos zur Strecke

Anforderungsprofil:
Eine Tour, die sich durch den hohen Waldanteil gut auch bei etwas wärmeren Temperaturen leicht laufen lässt. Außer zu Beginn und oben auf dem Juttermannsberg ausschließlich breite Schotterwaldwege, keine Pfade. Gut geeignet für Wanderer, die zum ersten Mal ein paar Höhenmeter machen wollen. Für Familien gut geeignet. Hinweis: Ein paar Meter der Strecke gehen über Weide (zugänglich durch Tore für Wanderer).

Einkehr: Einkehrmöglichkeit im Berger Hof auf ca 2/3 der Strecke.

Bewertung: Eine durchschnittliche Naturwanderung mit einigen schönen Aussichten, anfangs etwas eintönig durch geschotterte Waldwege (ich bin eher Pfadläufer), deutlich schöner und abwechslungsreicher im letzten Drittel der Strecke. Eine „praktische“ Strecke, die leicht mit dem Auto zu erreichen ist, mit guten, kostenlosen Parkmöglichkeiten.

Meine persönliche Bewertung:

Bewertung: 3 von 5.

tantereisefieber

Eine Tasse Tee, dazu ein gutes Buch und mit der Katze auf dem Sofa. Alternativ trifft man mich irgendwo draußen im Wald.

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