Tromsö, Norwegen: Reisefazit

Es war so eine schöne Reise und ich kann dir von ganzem Herzen empfehlen, dich auch auf den Weg nach Norwegen zu machen, wenn du gerne die Aurora Borealis sehen möchtest (und vielleicht der Weg nach Canada zu weit ist). Die Anreise ist einfach, dort eine Unterkunft zu finden ebenfalls – dann noch ein Quentchen Glück, denn Polarlichter auf Knopfdruck gibt es nicht, und dir stehen wirklich wunderbare Erlebnisse bevor ♥.

Blick auf den Fjord
Blick auf den Fjord

Meine Eindrücke von der Reise habe ich hier geschildert, jetzt ist es Zeit für ein kurzes Reisefazit:

Dein schönstes Erlebnis? – Im Hundeschlitten über den Schnee zu fliegen, die Weite der Landschaft zu sehen, den Wind zu fühlen. Auch das Leuchten des Polarlichtes hatte etwas Magisches.

Schlittenhunde in Schneelandschaft
Durch eine atemberaubende Landschaft…

Deine beste Improvisation? – Salat in Bratpfanne und Blumentopf – in Ermangelung von Salatschüsseln in den Ferienwohnungen

Was würdest du anders machen? – Nichts, es war genau richtig.

Schiefgegangen? – Außer einer Erkältung in den ersten drei Tagen? Nichts.

Am anstrengendsten? – Das Anziehen und Ausziehen – rein in die Klamotten, raus in die Klamotten. Und mit jeder Lage wird es anstrengender. Aber warm war es!

Anders als geplant? – Der Optimalfall wäre gewesen: Am Fjordhaus Wale und Polarlichter zugleich beobachten zu können. Keines davon ist eingetroffen, aber dennoch war eigentlich alles wie geplant, denn Wale und Polarlichter habe ich dann bei den späteren Ausflügen gefunden ♥.

Verloren? – Nichts 🙂 (außer vielleicht ein kleines Stückchen ♥)

Gewonnen? – Bilder, die ich in mir trage

Am liebsten mitgenommen? – Das Gefühl von Freiheit und Leben auf dem Hundeschlitten und vorne auf dem Katamaran

Noch einmal? – JA! Aber vielleicht im Sommer, um die Landschaft auch einmal von ihrer jahreszeitlich anderen Seite kennenzulernen

Zitat der Reise?


Wer sich zwischen den Sternen bewegt,
kann nur noch lächeln
über die kostbaren Fußböden der Reichen.

Seneca

Alle Beiträge zur Reise im Januar 2018 nach Tromsø, Norwegen, findest du unter der Kategorie Norwegen.

tantereisefieber

Eine Tasse Tee, dazu ein gutes Buch und mit der Katze auf dem Sofa. Alternativ trifft man mich irgendwo draußen im Wald. Eigentlich bin ich sehr gerne zu Hause, aber dort ist es besonders schön, wenn man grade nach Hause kommt ♥. Meine Reisen sind Reisen ohne Extremabenteuerdruck und BisandieeigeneGrenzegehen, aber mit vielen kleinen Wundern. Darüber blogge ich hier. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen!

5 thoughts on “Tromsö, Norwegen: Reisefazit

  1. Hallöchen,

    na, Sandra, noch ein wenig Feierabendpost? Danke herzlichst für deine. Gehst du nicht etwas leichtfertig mit deinen Äusserungen um? Vielleicht bin ich in der Lage, Tante Reisefiebers Speicherplatz komplett mit Post zu belegen….;o))
    Herzlichen Dank für die Blumen, ging runter wie Öl….., es freut mich, dass du meine Kommentare gerne liest, aber du schreibst so schön und feinfühlend, da bleibe ich lieber auf der Nehmerseite.
    Nein, einen Blog habe ich nicht…., wie ich so vieles nicht habe. Wirklich arm dran! Kein Smartphone, kein Facebook, kein Twitter und wieder keine(n) Beifahrer(in) für N oder S im kommenden Oktober 2020…., das riecht schon fast ein wenig nach Minimalist…, aber…welch‘ eine Ruhe….
    Ein paar Fotos hatte ich mal bei Panoramio (war eine tolle Seite) eingestellt, man konnte dann auf einen Ort oder eine Region zoomen und hatte zig Fotos von Usern zur Ansicht. Auswahl der Points of Interests schnell getroffen. Mapsights, ähnlich, funktioniert auch nicht mehr…
    Ja, fahren geht natürlich auch allein, aber dann ist wandern wegen der Fjellregeln (gehe nie allein, sage immer wohin du gehst usw.) nur auf belebteren Wegen möglich. Sonst kann’s dir geh’n wie dem Ötzi.
    Habe heute den Newsletter von Conny und Sirko (reisen mittlerweile beruflich..) erhalten und es schmerzt doppelt. Mal schauen, noch ist der Zug nicht abgefahren. Lofsdalen (S) war im „Angebot“. Zwei Wochen Hütte mit Energie 300,- €. Passt! Wären dann nur noch ca. 3000 km….
    Wenn meine ältere Schwester aus den USA bei mir ist und wir zusammen verreisen, dann haut sie mir die Technik (s.o.) nur so um die Ohren….
    Siri ist dann hinter ihr Nr. 2 im Auto und ich warte nur darauf, dass ich hinten sitzen muss. Aber noch vertraut sie auf meine Fahrkünste ;o) und so lange sie nicht links fahren mag (z.B. Irland), habe ich noch Chance auf den vorderen linken Platz.. :o))
    Hab‘ einen schönen Feierabend.
    Lieben Gruss R. (Hattest du mal einen besonderen Bezug zum Norden hier bei uns?)

    1. Hallo Reinbert,

      dann muss ich wohl Speicherplatz aufstocken, denn deine Beiträge lese ich wirklich sehr gerne! 🙂 Jetzt ist ja schon Oktober, und ich bin gespannt zu hören, ob du deine geplante Reise machen konntest! Vielleicht sitzt du jetzt grade irgendwo gemütlich in Norwegen oder in Schweden in einer Hütte…? Grade mit Corona ist ja alles etwas sehr wirr zur Zeit, und ich habe keine Ahnung, wie dort grade die Reisebeschränkungen sind. Ich habe grade Panoramio gegoogelt, das ist irgendwie an mir vorbeigegangen, und bin dann bei Mapillary gelandet – kennst du das?

      Einmal Nordlicht, immer Nordlicht – mein Geburtsort liegt im Norden :). Bin jetzt quasi ein Pottnordlicht :D.
      Komm gut durch diese merkwürdige Zeit!

      1. Guten Morgen liebes Pottnordlicht!

        Speicherplatz genehmigt…, werde ich ein paar Cluster belegen…;o))
        Mein Wunsch wurde leider von mir selbst ausgebremst…, Lofsdalen hat sich in“Luft“ aufgelöst. Mehrere Gründe, die ausführlich geschildert immens Speicherplatz wegfressen würden. (Ich bin aber jetzt ein wenig schlauer über einen Blog, oh…, wie peinlich…) Irgendwie Unsicherheit wegen Corona, schlechte Wettervorhersage, laufende Klage wegen meines Dieselautos (RA: „wenn Sie noch 100000 km fahren, dann lohnt eine Klage aber nicht mehr!“). Na ja, 3000 km wären doch auch nicht sooo aufgefallen, oder?
        Dach meines kleinen (Norweger)Häuschens defekt, im Februar nach Astbruch schon gemeldet aber Schaden aufgrund des dicken Moosteppichs nicht gefunden. Nun kleine Begehung (da war doch was…) und fussballgrosses Loch ganz woanders entdeckt…Gott sei dank hat die Bitumenpappe darunter den Niederschlag davon abgehalten, bei mir auf den Teller zu tropfen….
        Fazit: 1500 (exakt) Pfannen mit Spachtel und Bürste gereinigt, damit man Schäden sehen kann. Eigentlich wieder urlaubsreif…
        Na gut, ’ne kleine Tour war noch drin und gemütlich ist’s auch zu Hause..

        Wie tausende andere Mitmenschen musste ich einfach mal wieder ‚raus…,Covid 19 war und ist ja zum Schreckgespenst für Reisende geworden. Die Grenzen waren ja wieder auf, Frage für wie lange? Also spontan Plan geändert, Anlasser unter Strom gesetzt und für eine Woche zur Halbinsel Djursland nach DK. Ein kleiner aber feiner Plan.
        Schon in jungen Jahren standen DK (und natürlich auch die dänischen Mädels..;o)….) auf meiner Eroberungsliste, da ich als Soldat grenznah in Leck (damals:…, „Wo ist das denn..?“) als „Propellerputzer“ beim AG 52 stationiert war.

        Ein Diesel unter der Motorhaube war Pflicht, kostete der Liter Sprit doch früher nur 19 Pfennige !!! in DK. Nein, ich schwöre, ich bin noch keine 95…! Obwohl die damaligen Diesel beim Gasgeben nur lauter, statt wesentlich schneller wurden, war dem Eroberungsdrang kaum Grenzen gesetzt. Die Zollbeamten wussten aber auch, warum viele Dieselfahrer über die Grenze fuhren und fragten so gezielt nach. Da Ehrlichkeit nicht immer belohnt wird, musste ich nach dem ersten Mal (tanken..) natürlich die Brieftasche zücken und Lehrgeld (Zoll) zahlen. Ha, einen Doofen gefunden…,später hatte ich dann logischerweise eine Freundin in Tondern. Wie auch in Ebeltoft..;o)

        Na und? Heute regt sich doch auch keiner darüber auf, wenn jemand 1000 Freunde bei Facebook hat….! Das dazu.

        Der Verkehrsfunk meldete schon früh 9 km Stau auf der A 7 in Richtung Flensburg, verbunden mit einer Wartezeit von ca. 3 Stunden. Alles „Tanten und Onkel mit Reisefieber“ aus dem Süden…
        Der ursprüngliche Plan, nach der Elbefähre in Richtung A 7 zu wechseln, wurde verworfen. Neue Zielrichtung Lügumkloster. Grenze Tondern auch so viel los? Mitfahrende auf der Fähre wurden mal befragt, wollten aber alle nur auf die deutschen Nordseeinseln…Die Empfehlung der Politik, “bleibt im Lande…,“ hatte offensichtlich gefruchtet…

        Die Entscheidung war weise, nix los an der dänischen Grenze und mit der Sonne im Rücken liess es sich auf der Strasse 25 bis zur Autobahn in Kolding vortrefflich und entspannt fahren.
        So konnte schon am frühen Nachmittag das Ferienhäuschen in Boeslum bezogen werden. Wer einigermassen gut zu Fuss ist, kann sowohl nach Ebeltoft als auch zum Boeslum Strand auf der anderen Seite laufen. So ca. ein Stündchen. Zum Jernhatten (Hügel) muss man anfahren, gute Sicht über die Ostseeküste. Ebeltoft hat im Winter 7500 und im Sommer ca. 75000 Einwohner. Hat mir mal meine damalige Freundin Helle erzählt…. Jetzt (Corona und Ende der Saison) waren es etwa gefühlte 7700…Nix los…! Schön! Fotos ohne Menschenmassen. Die Altstadt ist eine Perle mit dem kleinen Rathaus (Museum) und im Hafen liegt die Fregatte Jylland. Hat bereits 1864 mal vor Helgoland gekämpft, wo wir wieder bei der Eroberung wären….

        Solange das Wetter schön ist, soll man die kleinen Ausflugs-oder Wandervorhaben erledigen. Wieder eine weise Entscheidung! Die Halbinsel Mols bietet sich mit schöner, weich geschwungener Landschaft und einigen kleinen Sehenswürdigkeiten an. Vom Agri Bavnehoj (137 m – kann ich zuhause mit 69 m -Olymp- nicht mithalten…) hat man einen grandiosen Ausblick. Eine Traube dänischer Ausflügler wurde schmunzelnd befragt, wo der Unterschied zwischen dem Agri Bavnehoj und dem Mount Fuji sei. Eine ältere Dame antwortete ganz vorsichtig: „there must be a different…“ Die Lösung ist einfach, vom Agri kannst du Tokyo nicht sehen und du hast die Lacher auf deiner Seite. Bei der Ortschaft Knebel befindet sich das grosse Rundsteingrab Porskaer Stenhus. Aussteigen und anschauen. Wie haben die das bloss alles früher bewegt….?? Unterwegs schöne Kirchen. Manchmal wie im LEGO-Land.

        Weiter nach Süden geht es über eine schmale Landzunge zur Halbinsel Helgenaes. Auf der Ostseite befindet sich der Ellemannsbjerg (99m) mit der Sicht auf das Sletterhage Fyr an der Südspitze. PP war nicht so einfach zu finden, aber eine flotte Jungbäuerin hat mir eine Park-und Wandermöglichkeit an der Steilküste zum Leuchtfeuer ausführlich beschrieben.

        Zurück an der Kalö Slotsruin vorbei, die nur fussläufig zu erreichen ist. Auf dem Weg dorthin geben Kühe unmissverständlich den Ton an, wer dort zu sagen hat…

        Danke für Mapillary, habe ich natürlich gleich ausprobiert. Für Strecken auf der Strasse ähnlich wie Google Streetview, aber privat aufgenommen und keine Fotos von Sehenswürdigkeiten. Panoramio wäre wohl auch irgendwann überladen worden, wenn alle eine schöne Dorfkirche 88x ablichten und hochladen. Vielleicht entwickelt sich Mapillary, ist ja noch in der Anfangsphase. So, das war nun ein kleines Herbsterlebnis und gleichzeitig das Wort zum Sonntag… ;o)

        Ich wünsch‘ dir trotz eurer Hotspotgegend ein schönes Wochenende. Und: nicht anstecken lassen! Bleib‘ schön gesund!
        Verrätst du mir in welchem Zipfel vom Norden du zur Welt gekommen bist?

        Ganz lieben Gruß (tolle Herbstfärbung dieses Jahr bei uns – früh Nachtfrost gewesen..)

        Reinbert

  2. Heute 14 Grad und Nieselregen, da macht man doch draussen nix, oder?
    Hmmm…, so langsam habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Fussabdruck hier auch noch hinterlasse…, aber es ist doch so eine schöne Geschichte…und das Kästchen hier unten fordert auch noch zum Verewigen auf… ;o)
    Ist doch manchmal irgendwie alles ungerecht verteilt…, eine Woche N und schon Schlittenhunde und Polarlicht! Fahre seit 50 Jahren dort hin und habe Polarlicht erst einmal geniessen…und Schlittenhunde 1x in einem Camp mit füttern dürfen…
    Dann war (ist) da noch auf jeder Fahrt die Suche nach den Elchen, soweit sie nicht im Gehege gehalten werden oder in Teilen (!) an den Böschungen von Parkplätzen herum liegen. Unfälle passieren genug und so ein Auto sieht aus wie eine aufgerollte Sardinenbüchse. Faltdach garantiert! Ist gar nicht so einfach, hat aber dann hier und da im Laufe der Jahre doch mal geklappt, allerdings auch einmal deutlich über 1000 € gekostet. Wie das???
    Na ja, so um die 25 Reiselustige im Winter im grossen Reisebus auf einem schmalen, gewundenem Grusweg zur Unterkunft in den Bergen, als auf einmal jemand rief: „Ohhhh…., ein Elch…!“ So, wie mal die Gefahr bestand, dass Norwegen Schlagseite bekommt, als ein Whisky-Frachter vor der Küste in Seenot geriet und einen Teil seiner Landung verlor und sich daraufhin ein Teil der Bevölkerung aufmachte, um sich einen kostenlosen hochprozentigen Vorrat für kalte Tage und Feste zu sichern, begaben sich die Businsassen nach dem plötzlichen Stop auf die rechte Seite des Busses, um sich die Nase an der Scheibe platt zu drücken. Jo.., tatsächlich, ein Elch stand nah im Wald und schaute zu uns herüber. So viele merkwürdige Köpfe in einer grossen Blechdose….
    Das Malheur begann, als der Busfahrer das Gefährt wieder in Gang setzen wollte. Das Heck schwang sachte nach rechts und verschwand in einem mit Schnee zugeschobenen Graben. Schlagseite! Bergung mit Ketten aussichtslos!
    Ein Autokran musste es dann richten….
    Bei uns im Norddeutschen pflegt man dann zu sagen: „Dat ward‘ aber düer!“
    Tschüssi R.

    1. Hallo Reinbert,

      ganz im Gegenteil! Bitte kein schlechtes Gewissen, ich lese deine locker-flockigen Antworten sehr gerne und mag deinen Schreibstil. Ich habe schon überlegt, ob du evt. auch einen Blog hast, sozusagen für eine Revanche ;)…Als ich das erste Mal nachts alleine durch den Harz durch Fichtenwald auf unbeleuchteter Landstraße gefahren bin, war ich etwas erschrocken über die Kaliber, die da rumstanden und mich mit Leuchreaugen angeblinkt haben…als Pottkind trifft man hier mal ein kleines Reh. Aber im Nachhinein ist einfach toll, so große Tiere in „freier Wildbahn“ zu sehen. Ich muss mich noch mal aufmachen, um die Wisentgruppen in Deutschland zu besuchen. Elche habe ich noch keine gesehen, aber das schiebe ich auf die knappe Zeit in Norwegen ;). Was für ein aufregendes Erlebnis du hattest! Ich hoffe, niemandem ist ernstlich etwas passiert, so dass alle rückblickend nur ein spannendes Erlebnis hatten. Und dann muss so ein Autokran ja auch erstmal in die Pampas gefahren werden…aufregend!

      Lass doch mal hören, ob du auch irgendwo im Netz schreibselst.
      Lieben Gruss Richtung Küste!

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