Tromsø: Wie ich die Reise geplant habe


Mein Projekt: Polarlichter, Hundeschlitten und Wale in Norwegen

Es war mein Traum, einmal Polarlichter zu sehen, und so habe ich im Mai 2017 für Januar 2018 gebucht. Im Schnellüberblick sah meine Reiseplanung so aus:

  • Aufenthaltsdauer: 7 Tage
  • Reisezeit: Anfang Januar
  • An-/Abreise: Flug mit SAS von Düsseldorf nach Kopenhagen, von dort nach Oslo, von dort nach Tromsö / Rückflug mit SAS von Tromsö nach Kopenhagen, dann Düsseldorf
  • Vorbereitung: Ferienwohnungen über AirBnB gebucht, Kosten und Zeiten für verschiedene Aktivitäten bei visittromo.no rausgesucht / Bekleidung gekauft
  • Besondere Ausrüstung: Skibekleidung („Zwiebelloook“) m. Thermounterwäsche, Spikes, „Sturmhauben“-Mütze, Vakuumtüten, Verpflegung für eine Woche

Und im Detail: Geplant war, drei Tage etwa außerhalb von Tromö am Fjord zu verbringen und danach in die Stadt zu wechseln, um dort von einem zentralen Ferienhaus aus die Stadt zu erkunden und ohne Auto oder Bus zu den Ausgangspunkten der Ausflüge zu kommen. Im Nachhinein war diese Planung für mich ein Glücksfall, weil ich in den ersten Tagen etwas matsch und erkältet war und so jede Menge Zeit war, mich einfach auszukurieren, bevor dann die „wichtigen“ Ausflüge kamen.

Transport: Ich habe mir vorab viele Gedanken über den Transport in Tromsö gemacht: Mietwagen? – Aber eigentlich hätte ich den Mietwagen nur für die Strecke zur ersten Unterkunft und später nach Tromsö gebraucht. Schußendlich habe ich auf den Mietwagen verzichtet. Auf der ersten Strecke hat die Ferienwohnungsbesitzerin mich abgeholt; danach ging es mit dem Bus. In Tromsö gibt es ein gutes Busverbindungsnetz; von außerhalb fahren Busse ebenfalls nach Tromsö. Leider funktionierte die Tromsö-Bus-App nicht immer verlässlich; außerdem sind nicht immer alle Bushaltestellen gekennzeichnet, so dass man sich gut sichtbar an den Straßenrand stellen sollte.

Aber die Katzen bleiben hier.

Im Rucksack: Das Wichtigste in meinem 45L Rucksack waren 2 Skihosen, 2 Fleecepullis, 2 warme Thermounterwäschesets, eine Fleecejacke, Unterwäsche, Thermosocken, Handschuhe, Spikes, Sturmhaubenmütze, Fettcreme, Tütennahrung, Teebeutel (ohne geht es nicht…), T-Shirt, Leggins – alles sehr gut durch Vakuumbeutel komprimiert (die sich auch ohne Staubsauger ganz einfach zusammendrücken lassen). Ich hatte keine Lust auf Koffergepäck und habe daher alles so gepackt und vakuumiert, dass ich den Rucksack als Handgepäck bei SAS mitfliegen konnte. Und die dicke Skijacke und Winterstiefel hatte ich eh an, so dass sie keinen zusätzlichen Platz weggenommen haben.

Wetter: Super! Kalt, verschneit ohne viel Neuschnee, klarer Himmel mit wenig Wolken, Temperaturen zwischen 0 bis -20 Grad je nach Ort und Tageszeit.

Aufwärmen auf der Suche nach dem Polarlicht.

Reisezeit: Als Reisezeit kann ich Mitte Januar empfehlen: Es ist lange dunkel und das Wetter oft mit klarem Himmel, so dass gute Chancen sind, die Polarlichter zu sehen . Gleichzeitig sind bis ca. Mitte Januar die Wale in den Fjorden, abhängig davon, ob die Heringsschwärme weiterziehen. Die Weihnachtsferien waren keine Option, denn alleine die Flugtickets waren in dieser Zeit fast dreimal so teuer.

Verpflegung vor Ort: Selbstversorger aus dem Rucksack, zwischendurch Einkauf von Frischwaren im Supermarkt. Die Supermarktpreise in Norwegen sollte man nicht unterschätzen – einfach das Doppelte unserer deutschen Preise berechnen ;).

Unterkunft: Zwei Wohnungen über AirBnB, eine etwas außerhalb von Tromsö direkt am Fjord, eine sehr kleine Wohnung direkt im Stadtzentrum von Tromsö

Kosten: Flug ca. 350 Euro, Unterkunft ca. 550 Euro; Einkauf vor Ort ca. 50 Euro, Transportmittel vor Ort ca. 50 Euro, Ausflüge Polarlichter/Wale/Hundeschlitten ca. 130 Euro pro Ausflug = 390 Euro => ca. 1400 Euro, wobei ich durch meine Begleitung bei der Unterkunft nur die Hälfte der tatsächlichen Kosten hatte / nicht eingerechnet sind Ausgaben für z.B. Skibekleidung, die ich mir vor dem Urlaub gekauft habe

Hast du eine Frage zur Reise? Schreibe mir einen Kommentar :)!

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